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Geschichte

Der Schweizer Nationalpark im Kanton Graubünden wurde bereits 1914 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark der Alpen. Er ist bis heute auch der einzige Schweizer Nationalpark und wird deshalb lediglich als ‚Schweizer Nationalpark’ bezeichnet. Gegründet wurde er, da es mit der fortschreitenden Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr Menschen gab, die sich um die Natur Sorgen machten. Da der Bereich des heutigen Schweizer Nationalparks durch den dort stattfindenden Erzabbau fast vollständig entwaldet und daher von sehr geringer landwirtschaftlicher Bedeutung war, wurde 1914 etwa 79 km² als Schutzgebiet ausgewiesen. Diese Fläche stellt das Kerngebiet des heute 170 km² großen Schweizer Nationalparks dar. Diese Vergrößerung fand in 2 Schritten statt: 1961 wurde das Gebiet abgerundet und 2000 kam das Gebiet der Macun-Seen dazu.